Die Gewerbeanmeldung in einem Amt

Zuständig für die Gewerbeanmeldung ist die Gewerbebehörde, in deren Bezirk das Unternehmen oder die Betriebsstätte eröffnet werden soll. In kleineren Städten und Gemeinden ist das Gewerbeamt dem Einwohnermeldeamt oder der Stadtverwaltung angeschlossen bzw. in dieses integriert. Zunächst müssen die Öffnungszeiten des Amtes in Erfahrung gebracht werden, zu diesen sucht der künftige Gewerbetreibende den zuständigen Sachbearbeiter auf. Die Wartezeiten richten sich natürlich nach der Anzahl der Bürger, die zur gleichen Zeit ein Gewerbe anmelden möchten. Mitunter sind die Sachbearbeiter zusätzlich mit anderen Aufgaben betraut. In der Regel muss jedoch keine lange Wartezeit eingeplant werden.

Die Sachbearbeiter werden zunächst das Personaldokument sehen wollen, danach wird ein Datenblatt angelegt. Hier werden die persönlichen Daten eingetragen, die Berufsbezeichnung und eine Arbeitsbeschreibung für die geplante Tätigkeit. Der Antragsteller muss auch angeben, ob er das Gewerbe hauptberuflich oder nebenberuflich ausüben möchte. Das Anlegen der Gewerbeanmeldung erfolgt im Beisein des Antragstellers, alle Daten werden sofort aufgenommen und von dem Antragsteller noch einmal überprüft, bevor der Gewerbeschein ausgedruckt wird. Danach wird die Gebühr entrichtet und der Gewerbeschein kann sofort mitgenommen werden. Nur in sehr seltenen Fällen ist das Procedere anders und der Antragsteller kann den Gewerbeschein nicht gleich mitnehmen. Gründe dafür sind jedoch meistens Engpässe beim Personal. Auch in sehr kleinen Gemeinden kann es vorkommen, dass ein Gewerbeschein nicht sofort ausgestellt wird, oder dass der Antragsteller an das Gewerbeamt der nächst größeren Stadt verwiesen wird. Dies sollte eingeplant werden, wenn der Gewerbeschein schnell benötigt wird.

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