Das Amt gibt die Anmeldung an verschiedene Behörden weiter

Die Gewerbeämter sind dafür zuständig, die Daten aus den Gewerbeanzeigen z.B. an das Finanzamt und die IHK weiterzuleiten und diese darüber zu informieren. Der Gewerbetreibende ist jedoch selbst verpflichtet sich beim zuständigen Finanzamt, bei Kammern und bei der Berufsgenossenschaft anzumelden. Der Antragsteller wird Post vom Finanzamt bekommen und es wird ihm für sein Gewerbe eine Steuernummer zugeteilt. Wer ein umsatzsteuerpflichtiges Gewerbe eröffnet, kann beim Finanzamt eine Umsatzsteuer-ID beantragen. Weiterhin wird die Industrie- und Handelskammer von dem Gewerbe unterrichtet. Grund dafür ist, dass ab einem bestimmten jährlichen Gewinn Gebühren an die IHK gezahlt werden müssen.

Weiterhin werden die Daten an verschiedene Behörden wie etwa dem statistischen Landesamt weitergegeben. Hier fallen keine Kosten an, es geht nur um die Erfassung, wie viele Gewerbetreibende es in der Region gibt. Der Antragsteller hat keinen Einfluss auf die Weitergabe seiner Daten, das Gewerbeamt handelt nach Vorschrift und entscheidet abhängig von der Branche, welche Behörden im Einzelnen informiert werden müssen. Bei Handwerkern bekommt die Handwerkskammer eine Information, bei Freiberuflern, die sich mitunter auch für eine Gewerbeanmeldung entscheiden, wird dagegen nur das Finanzamt informiert.

Das Gewerbe darf erst nach erfolgter Gewerbeanmeldung ausgeführt werden. Dies muss in jedem Beruf beachtet werden.

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